Core Web Vitals verbessern: Was Unternehmen beim Webdesign beachten sollten

Ladezeit, Reaktionsfähigkeit und stabile Layouts: So verstehen Sie die drei Messwerte von Google und berücksichtigen sie schon bei der Gestaltung Ihrer Website.

Warum gutes Webdesign auch messbar schnell sein muss

Eine Website kann modern aussehen und trotzdem Besucherinnen und Besucher verlieren: wenn sie langsam lädt, verzögert auf Klicks reagiert oder Inhalte beim Laden plötzlich verrutschen. Genau diese Punkte erfasst Google mit den Core Web Vitals. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was die drei Messwerte bedeuten, wie Sie sie richtig messen und welche Entscheidungen im Webdesign helfen, sie zu verbessern. Als Wiener Anbieter für SEO-Audits und Webdesign sehen wir Ladeverhalten und Gestaltung als gemeinsame Aufgabe.

Zum Merken

Gute Core Web Vitals entstehen am besten schon im Webdesign und werden anhand echter Nutzungsdaten bewertet, nicht anhand einzelner Labortests.

Kostenlosen SEO-Check starten

Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden

Was sind Core Web Vitals?

Core Web Vitals sind laut Google Search Central eine Reihe von Messwerten, die das tatsächliche Nutzererlebnis abbilden: Ladeleistung, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität einer Seite. Für Ihr Webdesign bedeutet das: Nicht nur das Aussehen zählt, sondern auch, wie sich die Seite beim Laden und Bedienen verhält.

  • Largest Contentful Paint (LCP): Der größte sichtbare Inhalt sollte innerhalb von 2,5 Sekunden geladen sein.
  • Interaction to Next Paint (INP): Die Reaktion auf Eingaben sollte höchstens 200 Millisekunden dauern.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Unerwartete Layoutverschiebungen sollten einen Wert von 0,1 nicht überschreiten.

Wichtig ist, wie diese Werte gemessen werden. Laut web.dev wird das 75. Perzentil der Seitenaufrufe betrachtet, getrennt nach Mobilgeräten und Desktop. Eine Seite gilt also erst dann als gut, wenn mindestens drei Viertel der Besuche alle drei Grenzwerte erreichen. Einzelne schnelle Tests am eigenen Büro-PC sagen daher wenig über die Erfahrung Ihrer Kundinnen und Kunden aus.

Warum Core Web Vitals für SEO zählen und wie Sie sie messen

Google empfiehlt Website-Betreibern ausdrücklich, gute Core-Web-Vitals-Werte zu erreichen. Laut Google entsprechen sie gemeinsam mit anderen Aspekten der Seitennutzung dem, was die zentralen Ranking-Systeme belohnen sollen. Eine Gewichtung als einzelner Rankingfaktor nennt Google dabei nicht. Gute Werte ersetzen also keine relevanten Inhalte, sind aber Teil einer soliden technischen Basis.

Für die Messung unterscheidet man zwei Arten von Daten:

  • Felddaten: echte Nutzungsdaten aus dem Chrome UX Report (CrUX), etwa im Core-Web-Vitals-Bericht der Search Console oder in PageSpeed Insights.
  • Labordaten: simulierte Tests, etwa mit Lighthouse oder den Chrome DevTools.

Beachten Sie: Lighthouse kann INP nicht messen, weil im Labortest keine echte Nutzereingabe stattfindet. Als Ersatzwert empfiehlt web.dev die Total Blocking Time (TBT). Für Ihre Bewertung sollten Sie daher immer zuerst auf die Felddaten schauen und Labortests zur Fehlersuche einsetzen.

Layoutverschiebungen schon im Webdesign vermeiden

Layoutverschiebungen entstehen oft direkt durch Designentscheidungen. Die Empfehlungen von web.dev zur Optimierung von CLS lassen sich gut schon bei der Gestaltung einer neuen Website berücksichtigen:

  • Bilder und Videos: Geben Sie Breite und Höhe an oder reservieren Sie den Platz mit CSS aspect-ratio.
  • Werbung, Einbettungen und iframes: Reservieren Sie vorab ausreichend Platz, zum Beispiel mit einer Mindesthöhe.
  • Nachgeladene Inhalte: Banner oder Hinweise sollten den Inhalt nicht nach unten schieben, sondern Platz reserviert bekommen oder darüber liegen.
  • Webfonts: Wählen Sie eine ähnliche Ausweichschrift und laden Sie wichtige Schriften frühzeitig vor.

Auch Animationen spielen eine Rolle. Eigenschaften wie top oder left lösen eine Neuberechnung des Layouts aus, während Animationen mit transform andere Elemente nicht verschieben. Wer diese Punkte schon im Entwurf festlegt, spart sich spätere Korrekturen am fertigen Theme.

Wir sind SEO Agentur basiert in Wien

Lassen Sie uns sprechen, um in den Google-Ergebnissen aufzusteigen.

So gehen Sie bei der Verbesserung vor

Ein guter Startpunkt ist der Core-Web-Vitals-Bericht der Search Console. Er fasst ähnliche Seiten zu URL-Gruppen zusammen und stuft sie getrennt für Mobilgeräte und Computer als „Gut“, „Optimierung erforderlich“ oder „Langsam“ ein. Maßgeblich ist dabei der schlechteste Messwert der Gruppe.

  1. Prüfen Sie zuerst die mobilen URL-Gruppen mit dem Status „Langsam“.
  2. Analysieren Sie einzelne Beispiel-URLs mit PageSpeed Insights oder Lighthouse.
  3. Beheben Sie die Ursache in Theme, Vorlage oder Inhalt.
  4. Starten Sie danach in der Search Console die Überprüfung der Korrektur.

Die Search Console beobachtet die Daten anschließend 28 Tage lang. Planen Sie also etwas Geduld ein. Möchten Sie einen ersten Blick von außen auf Ihre Website, können Sie mit dem kostenlosen SEO-Check von Web-Audit starten. Für einen Relaunch können Sie uns auch direkt über die Kontaktseite erreichen.

Häufige Fragen zu Core Web Vitals

Alles Wichtige zu Ablauf, Kosten und Nutzen eines SEO Audits – klar und ehrlich beantwortet.

Haben Sie noch Fragen?

Nehmen Sie kontakt auf. Wir werden uns demnächst bei Ihnen melden.

Google empfiehlt ausdrücklich, gute Core-Web-Vitals-Werte zu erreichen, und schreibt, dass sie gemeinsam mit anderen Aspekten der Seitennutzung dem entsprechen, was die zentralen Ranking-Systeme belohnen sollen. Eine konkrete Gewichtung nennt Google nicht. Relevante, hilfreiche Inhalte bleiben daher die Grundlage.

Haben Sie noch Fragen?

Nehmen Sie kontakt auf. Wir werden uns demnächst bei Ihnen melden.

Wie schnell und stabil ist Ihre Website?

Starten Sie mit dem kostenlosen SEO-Check oder sprechen Sie direkt mit uns. Bei einer neuen Website oder einem Relaunch planen wir Struktur, Inhalte und SEO von Anfang an mit.
Scroll to Top